Am 11. Februar 2024 köpft Sébastien Haller die Elfenbeinküste im eigenen Stade Alassane Ouattara zum dritten Afrika-Cup-Titel – 2:1 gegen Nigeria, nach 0:1-Rückstand. Mit genau dieser Generation steht die Elfenbeinküste nun zum vierten Mal bei einer WM und trifft in Gruppe E auf Deutschland, Ecuador und den WM-Debütanten Curacao. Der Wettanbieter Weltbet hat die Quoten zu den Langzeitwetten und zum Auftaktspiel bereits gelistet. In diesem Artikel schauen wir uns die Ausgangslage der Elefanten, den Kader, die Langzeitquoten und alle drei Gruppenspiele im Detail an.
Elfenbeinküste WM Wetten 2026: Das vierte WM-Abenteuer der Elefanten
Die Elfenbeinküste steht zum vierten Mal bei einer Weltmeisterschaft. Nach den Auftritten 2006 in Deutschland, 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien ist es der erste WM-Auftritt seit zwölf Jahren. Alle drei bisherigen Turniere endeten in der Gruppenphase – jedes Mal zählten die Ivorer zu den hochgehandelten Afrika-Vertretern, jedes Mal reichte es nicht.
Die Qualifikation für die WM 2026 verlief so stark wie nie zuvor. Die Elefanten beendeten ihre Gruppe in der CAF-Qualifikation ungeschlagen. Zehn Spiele, sieben Siege, drei Remis, null Gegentore – eine Bilanz, die in Afrika sonst niemand schaffte. Trainer Emerse Faé hatte im Januar 2024 mitten im Afrika-Cup vom entlassenen Jean-Louis Gasset übernommen, als die Ivorer nach einem 0:4 gegen Äquatorialguinea bereits so gut wie ausgeschieden waren. Faé dirigierte das Team durchs Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und schließlich ins Finale, wo Franck Kessié per Elfmeter ausglich und Haller den Siegtreffer köpfte.
Der Afrika-Cup 2025 in Marokko verlief dagegen weniger rund. Als Titelverteidiger scheiterte die Elfenbeinküste im Viertelfinale an Ägypten. Bei den Elfenbeinküste WM Wetten 2026 ist dieser Knick in der Formkurve ein wichtiger Kontext – der neue Turnieranlauf startet nicht aus dem Rausch des Titels heraus, sondern nach einer ernüchternden Niederlage im Frühjahr 2025.
Gruppe E bei der WM 2026: Deutschland, Ecuador und Curacao
Bei der Auslosung landete die Elfenbeinküste in Gruppe E an der Seite von Deutschland (Topf 1), Ecuador (Topf 2) und Curacao (Topf 4). Gespielt wird an zwei Standorten: zwei Gruppenspiele im Lincoln Financial Field in Philadelphia (Kapazität knapp 69.000) und das zentrale Duell mit Deutschland im BMO Field in Toronto (Kapazität 45.500).
Datum (MESZ) | Begegnung | Anstoß | Stadion |
|---|---|---|---|
15.06.2026 | Elfenbeinküste – Ecuador | 01:00 Uhr | Lincoln Financial Field, Philadelphia |
20.06.2026 | Elfenbeinküste – Deutschland | 22:00 Uhr | BMO Field, Toronto |
25.06.2026 | Curacao – Elfenbeinküste | 22:00 Uhr | Lincoln Financial Field, Philadelphia |
Deutschland steht unter Druck. Nach den Gruppenphase-Aus in Russland 2018 und in Katar 2022 darf der DFB in Nordamerika nicht zum dritten Mal in Folge in der Vorrunde scheitern. Ecuador hat die CONMEBOL-Qualifikation im oberen Mittelfeld abgeschlossen, Enner Valencia erzielte dabei sechs der insgesamt 14 ecuadorianischen Treffer. Curacao ist mit rund 150.000 Einwohnern das bevölkerungsärmste Land, das sich jemals für eine WM qualifiziert hat. Dick Advocaat trat Ende Februar 2026 aus familiären Gründen zurück, Fred Rutten hat das Amt übernommen.
Der Kader der Elefanten: Diese Spieler prägen die Elfenbeinküste
Der Kader für die WM speist sich größtenteils aus der Afrika-Cup-Siegerelf von 2024, erweitert um die neuen Gesichter aus der CAF-Qualifikation 2025. Der finale WM-Kader wird erst Ende Mai 2026 offiziell, die folgenden Analysen beziehen sich auf das zuletzt nominierte Aufgebot.
Der Angriff um Sébastien Haller und Nicolas Pépé
Sébastien Haller bleibt das Gesicht des ivorischen Angriffs. Der 31-jährige Stürmer steht bei Borussia Dortmund unter Vertrag und ist aktuell an den FC Utrecht verliehen. Sein Kopfballtor im Afrika-Cup-Finale 2024 gegen Nigeria hat ihn endgültig zur Ikone gemacht. Nicolas Pépé bringt die Erfahrung aus 22 Ligue-1-Treffern bei OSC Lille und aus der Premier League mit Arsenal ein, seine Geschwindigkeit auf dem rechten Flügel ist mit 30 Jahren weiterhin ein Faktor.
Auf dem linken Flügel wirbelt Simon Adingra, der sich bei Brighton zu einem verlässlichen Premier-League-Profi entwickelt hat. Amad Diallo zählt zu den kreativsten Optionen – bei Manchester United hat der Ivorer unter Rúben Amorim eine Schlüsselrolle übernommen. Als Backup-Neuner steht Evann Guessand bereit, der bei OGC Nizza regelmäßig trifft. Diese Offensivauswahl ist die breiteste, die die Elfenbeinküste seit Jahren hatte.
Das Mittelfeld um Franck Kessié und Ibrahim Sangaré
Franck Kessié ist mit 29 Jahren der Kapitän und zentrale Taktgeber. Seine Karriere führte ihn von der AC Mailand über den FC Barcelona nach Al-Ahli in die saudische Pro League, und beim Afrika-Cup-Triumph 2024 war er der sprichwörtliche Chef auf dem Platz. Ibrahim Sangaré kehrt nach einer Verletzungspause in den Kader zurück und übernimmt die defensive Sechs, auf der Seko Fofana zuletzt ausfiel.
Jean Michaël Seri und der junge Yan Diomande ergänzen die Mittelfeldzentrale um Kreativität und Tempo. Faé setzt in der Regel auf eine Doppel-Sechs mit Kessié und Sangaré, davor eine Position für kreative Impulse. Genau dieses System hat die Elfenbeinküste durch die Qualifikation ohne Gegentor gebracht – eine Leistung, die im afrikanischen Fußball selten gelingt.
Torwart und Abwehr um Odilon Kossounou und Serge Aurier
In der Innenverteidigung steht Odilon Kossounou von Atalanta Bergamo im Zentrum. Der 25-Jährige war maßgeblich daran beteiligt, dass die Elfenbeinküste in der Qualifikation kein einziges Gegentor kassierte. Neben ihm ist Willy Boly der Routinier, der Ruhe und Erfahrung einbringt. Rechts hinten spielt Serge Aurier, der mit Stationen bei Paris Saint-Germain und Tottenham ebenfalls Weltklasse-Erfahrung mitbringt. Auf links steht Ghislain Konan, der bei Stade Reims in der Ligue 1 spielt.
Im Tor ist Yahia Fofana vom SCO Angers etabliert. Der 26-Jährige hat sich während der Qualifikation als klare Nummer eins durchgesetzt und bringt die nötige Souveränität für eine WM-Bühne mit. Die Defensive wird der Schlüssel gegen Ecuador und Deutschland sein – fängt sie die ersten Minuten ab, gewinnt die Elfenbeinküste Sicherheit.
Quotenüberblick zu den Elfenbeinküste WM Wetten 2026 bei Weltbet
Weltbet hat zur Elfenbeinküste ein breites Angebot an Langzeitmärkten gelistet. Die Quoten geben einen klaren Hinweis darauf, wie der Buchmacher das Turnier der Elefanten einschätzt.
Wette | Quote (Stand: 22.04.2026) |
|---|---|
Weltmeister 2026 | 300,00 |
Erreicht das Finale | 150,00 |
Erreicht das Halbfinale | 31,00 |
Erreicht das Viertelfinale | 12,00 |
Erreicht das Achtelfinale | 3,50 |
Erreicht die Runde der 32 | 1,90 |
Aus in der Gruppenphase | 4,00 |
Gruppensieger Gruppe E | 7,95 |
Qualifikation Achtelfinale – Yes | 1,22 |
Qualifikation Achtelfinale – No | 4,00 |
Auf den ersten Blick fällt die klare Einschätzung der Elfenbeinküste WM Wetten 2026 auf: Mit einer Quote von 1,22 auf die Qualifikation für das Achtelfinale sieht Weltbet die Elefanten bei rund 82 Prozent Durchmarsch-Wahrscheinlichkeit. Das ist eine sehr deutliche Aussage, die sich mit der ungeschlagenen Qualifikation deckt. Die Quote 4,00 auf "Gruppenphase-Aus" liegt dagegen auf dem identischen Niveau wie die Gegenwette – dort lässt Weltbet erkennbar Luft nach oben.
Auf den Gruppensieg gibt Weltbet 7,95, während Deutschland mit 1,28 klar geführt wird. Diese Differenz zeigt, wie deutlich der DFB als Top-Seed eingeschätzt wird. Im gesamten Weltmeister-Markt taucht die Elfenbeinküste mit 300,00 auf Höhe Ägyptens auf. Für die Elfenbeinküste WM Wetten 2026 heißt das: Auf den Titel lohnt sich keine ernsthafte Überlegung, dafür gibt es in den Einzel- und Gruppenmärkten interessante Ansätze.
Elfenbeinküste – Ecuador am 15. Juni 2026 in Philadelphia
Das Auftaktspiel der Elfenbeinküste steigt am 15. Juni 2026 um 01:00 Uhr MESZ (ortszeit 14.06., 19:00 ET) im Lincoln Financial Field in Philadelphia. Weltbet taxiert die Quoten wie folgt: 1-Sieg Elfenbeinküste 3,22, Remis 3,07, 2-Sieg Ecuador 2,36. Ü 2,5 Tore steht bei 2,53, U 2,5 bei 1,53.
1. Tipp: Unter 2,5 Tore
Als ersten Tipp für diese Partie empfehle ich eine Wette auf unter 2,5 Tore bei einer Quote von 1,53. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Die Elfenbeinküste hat in ihren zehn CAF-Qualifikationsspielen nicht ein einziges Gegentor kassiert. Das entspricht einer Defensiv-Quote, die in keiner anderen WM-Gruppe erreicht wurde. Das liegt vor allem an der Innenverteidigung um Odilon Kossounou und Willy Boly, die zusammen mit Yahia Fofana im Tor eine extrem stabile Achse bilden.
Ecuador auf der anderen Seite hat in der CONMEBOL-Qualifikation zwar 14 Tore erzielt, aber auch nur sechs davon gingen auf das Konto von Enner Valencia. Die Mannschaft von Sebastián Beccacece spielt historisch defensiv und kontrolliert. Bereits in der Qualifikation endeten viele Spiele mit knappen Ergebnissen wie 1:0 oder 0:0. Ein ivorisches Team, das bei Turnierauftakten traditionell vorsichtig beginnt, und eine ecuadorianische Mannschaft, die ohnehin auf defensive Stabilität setzt – das spricht für wenige Tore.
Dazu kommt die Hitze in Philadelphia im Juni, die das Tempo der Partie zusätzlich drosseln dürfte. Deshalb spricht vieles in dieser Partie dafür, dass weniger als drei Tore fallen und die Under-2,5-Wette bei 1,53 einen soliden Wert bietet.
2. Tipp: Elfenbeinküste – Doppelte Chance 1X
Mein zweiter Tipp für diese Partie lautet: Elfenbeinküste Doppelte Chance 1X. Die Elefanten kommen mit Selbstvertrauen in dieses Spiel, die CAF-Qualifikation war eine Machtdemonstration. Ecuador dagegen ging aus der CONMEBOL-Quali zwar solide, aber nicht überragend hervor – man beendete die Qualifikation hinter Argentinien, Brasilien, Uruguay und Kolumbien. Die individuelle Qualität der Elfenbeinküste um Haller, Pépé, Adingra, Amad Diallo und Kessié ist höher als das, was Ecuador abseits von Valencia aufbieten kann.
Elfenbeinküste – Deutschland am 20. Juni 2026 in Toronto
Das zentrale Spiel der Gruppe E für beide Mannschaften findet am 20. Juni 2026 um 22:00 Uhr MESZ im BMO Field in Toronto statt. Für Deutschland geht es nach den Gruppenphase-Aus 2018 und 2022 um den nächsten Schritt Richtung K.-o.-Runde. Die Elefanten wollen hier ihren Gruppensieger-Chancen einen Push verschaffen – die Gruppensieg-Quote 7,95 macht jeden Punkt gegen Deutschland wertvoll.
Tipp: Sieg Deutschland
Als Tipp für diese Partie empfehle ich eine Wette auf einen Sieg Deutschlands. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Der DFB steht unter einem enormen Druck: Nach den Gruppenphase-Aus 2018 in Russland und 2022 in Katar wäre ein drittes Vorrunden-Scheitern in Folge nicht zu verkraften. Julian Nagelsmann wird seine Mannschaft genau so einstellen – früh Druck, hohe Ballbesitzwerte, klare Dominanz. Spieler wie Florian Wirtz, Jamal Musiala und Kai Havertz werden angehalten sein, das Spiel von der ersten Minute an an sich zu reißen.
Die individuelle Klasse spricht ebenfalls klar für Deutschland. Joshua Kimmich und Leon Goretzka bringen WM-Erfahrung mit, Antonio Rüdiger ist in der Champions League wöchentlich auf Top-Niveau gefordert, und im Sturm hat Nagelsmann mit Niclas Füllkrug und Tim Kleindienst zwei Spieler mit Durchschlagskraft. Die Elfenbeinküste wiederum ist bei bisher drei WM-Teilnahmen (2006, 2010, 2014) kein einziges Mal über die Gruppenphase hinausgekommen. In der Turniererfahrung auf höchster Bühne besteht ein klarer Unterschied.
Auf der anderen Seite kommen die Elefanten mit Selbstvertrauen aus einer ungeschlagenen CAF-Qualifikation und haben mit Sébastien Haller, Franck Kessié und Nicolas Pépé Spieler aus europäischen Top-Ligen im Kader. Genau deshalb ist der Tipp "Sieg Deutschland" auch kein Selbstläufer, sondern eine bewusste Entscheidung gegen die Doppelte Chance. Der DFB wird in Toronto nicht nur spielen – er muss liefern. Deshalb spricht vieles in dieser Partie dafür, dass Deutschland die drei Punkte mitnimmt.
Curacao – Elfenbeinküste am 25. Juni 2026 in Philadelphia
Das letzte Gruppenspiel steigt am 25. Juni 2026 um 22:00 Uhr MESZ im Lincoln Financial Field in Philadelphia. Curacao kommt als kleinste WM-Nation aller Zeiten, hat aber die Concacaf-Qualifikation ungeschlagen beendet – 12 Punkte aus sechs Spielen, drei Siege, drei Remis. Mit dem Trainerwechsel von Dick Advocaat auf Fred Rutten im Februar 2026 gibt es allerdings ein Fragezeichen, wie gut die Integration bis zum Turnier funktioniert.
Tipp: Sieg Elfenbeinküste
Als Tipp für dieses Spiel empfehle ich einen Sieg der Elfenbeinküste. Die individuelle Qualität der Ivorer ist in jedem Mannschaftsteil höher. Curacao verfügt mit Leandro Bacuna, Juriën Gaari und Tahith Chong über Spieler aus europäischen Top-Ligen – aber kein einziger spielt auf dem Niveau von Haller, Kessié oder Kossounou. Die Elfenbeinküste wird in diesem Spiel der klare Favorit sein.
Dazu kommt der Kontext. Im letzten Gruppenspiel wird die Elfenbeinküste wissen, was sie braucht – wahrscheinlich würde ein Sieg hier das Weiterkommen sichern. Die Ausgangslage zwingt Faé dazu, aggressiv spielen zu lassen. Gegen Curacao passt dieser Ansatz perfekt: Curacao verteidigt kompakt, lässt sich aber von technisch überlegenen Teams regelmäßig aufsplitten. In der Concacaf-Quali waren die Spiele gegen Jamaika oder Trinidad und Tobago deutlich enger, als sie auf dem Papier wirkten.
Mit dem Trainerwechsel von Advocaat auf Fred Rutten läuft Curacao zudem mit einer neuen Handschrift auf. Das Risiko, dass sich das Team ausgerechnet auf der WM-Bühne nicht auf Anhieb zurechtfindet, ist groß. Deshalb spricht vieles in dieser Partie für einen ivorischen Sieg – gerade wenn noch etwas auf dem Spiel steht.
Fazit zur Elfenbeinküste bei der WM 2026
Die Elfenbeinküste kommt so gut in eine Weltmeisterschaft wie nie zuvor. Zehn Qualifikationsspiele ohne Gegentor, ein Afrika-Cup-Titel 2024 im Gepäck, ein Trainer, der im Schatten der Entlassung von Gasset eine nationale Identität geformt hat. Trotzdem lässt sich der realistische Rahmen für das Abschneiden bei der WM 2026 recht klar abstecken – und er zeigt, wie groß der Sprung von der afrikanischen Spitze bis in die zweite Turnierwoche noch ist.
Am wahrscheinlichsten ist aus meiner Sicht folgender Weg: Die Elefanten setzen sich in zwei von drei Gruppenspielen durch, ordnen sich in Gruppe E hinter Deutschland auf Platz zwei ein und qualifizieren sich für die K.-o.-Runde. Weltbet signalisiert mit einer Quote von 1,22 auf "Qualifikation Gruppe E – Yes" genau diese Erwartung. Mit der defensiven Grundordnung um Odilon Kossounou, Willy Boly und Yahia Fofana sowie den Offensiv-Optionen Sébastien Haller, Nicolas Pépé, Simon Adingra und Franck Kessié hat die Mannschaft das Rüstzeug, erstmals seit 2006 die Gruppenphase zu überstehen.
In den Spielen um das Achtelfinale endet der Weg dann allerdings sehr wahrscheinlich. Im Elimination-Markt von Weltbet liegt "Ausscheiden in der Runde der 32" mit 1,90 als niedrigste Quote – und diese Einschätzung deckt sich mit dem Niveau, das die Ivorer zuletzt beim Afrika-Cup 2025 gezeigt haben. Dort schieden die Elefanten bereits im Viertelfinale gegen Ägypten aus, obwohl sie Titelverteidiger waren. In einer WM-K.-o.-Partie treffen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine europäische Top-Nation oder einen südamerikanischen Gruppensieger. Der Unterschied in Turniererfahrung, Kaderbreite und individueller Klasse ist in dieser Phase schlicht zu groß.
Meine Prognose lautet daher: Die Elfenbeinküste erreicht bei der WM 2026 zum ersten Mal in ihrer WM-Geschichte die K.-o.-Runde, scheidet dort aber in der Runde der 32 aus. Das wäre bereits das beste Abschneiden des Landes bei einer Weltmeisterschaft – und gleichzeitig ein realistisches Ziel, das zum aktuellen Leistungsstand der Mannschaft von Emerse Faé passt.