WM-2026

Deutschlands WM-Kader 2026: Wer spielt – und was ist drin?

Deutschlands WM-Kader 2026

Julian Nagelsmann hat Deutschlands 26er-Kader für die WM 2026 benannt, und die Auswahl sendet sofort ein klares Signal: Deutschland geht nicht mit einem radikalen Umbruch ins Turnier, sondern mit einer erfahrenen Achse, viel Kreativität und mehreren Spielern, die je nach Gegner unterschiedliche Rollen ausfüllen können. Manuel Neuer kehrt zurück und ist als Nummer eins geplant, Joshua Kimmich führt die Mannschaft als Kapitän an. Vorne sollen Florian Wirtz, Jamal Musiala, Leroy Sané und mehrere Stürmerprofile dafür sorgen, dass Deutschland nicht nur ordentlich spielt, sondern Spiele auch aufbricht.

Der DFB-Kader ist benannt; die finalen Listen veröffentlicht die FIFA Anfang Juni. Für die sportliche Einordnung ändert das wenig, weil Nagelsmann seine Auswahl öffentlich festgelegt hat. Interessant ist deshalb weniger die formale Restunsicherheit, sondern die Frage, welche Mannschaft aus diesen 26 Spielern entstehen kann: kontrolliert genug für enge Spiele, mutig genug für Dominanzphasen und stabil genug gegen Gegner, die schnell umschalten.

Wer steht im deutschen WM-Kader 2026?

Der Kader zeigt direkt, wie Nagelsmann das Turnier angehen will. Im Tor setzt er auf Erfahrung, in der Abwehr auf mehrere Innenverteidiger mit unterschiedlichen Stärken, im Mittelfeld auf Passkontrolle und Läufe nach vorn. Die Offensive ist bewusst breit gebaut: Es gibt keine einzige feste Lösung für die Neun, sondern mehrere Varianten für verschiedene Spielverläufe.

Mannschaftsteil

Spieler

Verein

Tor

Manuel Neuer

FC Bayern München

Tor

Oliver Baumann

TSG Hoffenheim

Tor

Alexander Nübel

VfB Stuttgart

Abwehr

Joshua Kimmich

FC Bayern München

Abwehr

Jonathan Tah

FC Bayern München

Abwehr

Nico Schlotterbeck

Borussia Dortmund

Abwehr

Antonio Rüdiger

Real Madrid

Abwehr

Waldemar Anton

Borussia Dortmund

Abwehr

Malick Thiaw

Newcastle United

Abwehr

Nathaniel Brown

Eintracht Frankfurt

Abwehr

David Raum

RB Leipzig

Mittelfeld

Aleksandar Pavlovic

FC Bayern München

Mittelfeld

Angelo Stiller

VfB Stuttgart

Mittelfeld

Leon Goretzka

FC Bayern München

Mittelfeld

Pascal Groß

Brighton & Hove Albion

Mittelfeld

Felix Nmecha

Borussia Dortmund

Mittelfeld

Nadiem Amiri

  1. FSV Mainz 05

Mittelfeld

Jamal Musiala

FC Bayern München

Mittelfeld

Florian Wirtz

FC Liverpool

Mittelfeld

Lennart Karl

FC Bayern München

Mittelfeld

Jamie Leweling

VfB Stuttgart

Angriff

Leroy Sané

Galatasaray

Angriff

Kai Havertz

FC Arsenal

Angriff

Nick Woltemade

Newcastle United

Angriff

Deniz Undav

VfB Stuttgart

Angriff

Maximilian Beier

Borussia Dortmund

Die großen Linien sind schnell erkennbar. Neuer gibt dem Tor wieder maximale Erfahrung, Kimmich bleibt der Fixpunkt in Führung und Aufbau, Wirtz und Musiala tragen die kreative Hoffnung. Lennart Karl ist der junge Joker, während Havertz, Undav, Woltemade und Beier vier verschiedene Antworten auf die Stürmerfrage liefern.

Welche Entscheidungen fallen bei Nagelsmanns Kader sofort auf?

Die Rückkehr von Manuel Neuer ist die auffälligste Entscheidung. Nagelsmann plant mit ihm als Nummer eins, obwohl Oliver Baumann und Alexander Nübel ebenfalls gute Argumente mitbringen. Das ist mehr als eine Torwartfrage, weil Neuer bei Deutschland traditionell auch den Aufbau prägt, lange Bälle hinter die Abwehr absichert und in unruhigen Phasen Ruhe ausstrahlen soll.

Joshua Kimmich bleibt die Führungsfigur dieses Kaders. Seine Rolle kann im Spiel aber beweglicher aussehen als die Positionsangabe vermuten lässt. Er kann rechts verteidigen, im Aufbau ins Zentrum rücken und das Tempo der ersten Pässe bestimmen. Dadurch gewinnt Deutschland Kontrolle am Ball, muss die Räume hinter ihm aber gut absichern.

Lennart Karl ist die mutigste Nominierung. Mit 18 Jahren muss er nicht sofort Stammspieler sein, um dem Kader zu helfen. Ein Turnier braucht oft Spieler, die nach 70 Minuten eine andere Art von Energie bringen: ein Dribbling, einen frechen Laufweg, einen Abschluss aus einer Situation, in der andere noch querlegen würden. Karl steht genau für diese Unbekümmertheit.

Auch Sané bleibt eine klare Ansage. Nagelsmann setzt auf sein Tempo, seine Läufe in die Tiefe und seine Fähigkeit, tief stehende Gegner mit einer Einzelaktion zu bewegen. Bei Sané hängt der Nutzen aber stark an den Entscheidungen im letzten Drittel. Wenn er klare Anschlussaktionen findet, kann er Deutschland Spiele öffnen; wenn nicht, verpufft viel Dynamik in halben Aktionen.

Brown, Amiri, Beier und Leweling zeigen eine weitere Linie in Nagelsmanns Kader. Der Bundestrainer sortiert nicht nur nach Bekanntheit, sondern nach Rollen. Brown gibt links Geschwindigkeit und Dynamik, Amiri bringt Energie und Vorlagengefahr, Beier läuft Tiefe an, Leweling kann rechts variabel helfen. Ein Turnierkader funktioniert selten über die 26 größten Namen; er funktioniert über Spieler, die in bestimmten Momenten genau das richtige Werkzeug sind.

Wer fehlt im deutschen WM-Kader?

Die prominentesten Abwesenheiten sind Marc-André ter Stegen und Serge Gnabry. Beide fehlen verletzungsbedingt, was vor allem die Torwartlage verändert hat. Ohne ter Stegen ist die Hierarchie klarer: Neuer geht als geplante Nummer eins ins Turnier, Baumann und Nübel sichern ab. Jonas Urbig reist nur als zusätzlicher Trainingskeeper mit und gehört nicht zum offiziellen 26er-Kader.

Im Angriff fehlen Niclas Füllkrug und Tim Kleindienst. Bei Kleindienst spielte die lange Verletzungspause eine Rolle, bei Füllkrug die sportliche Bewertung der vergangenen Monate. Das ist hart, weil beide ein klassisches Mittelstürmerprofil mitbringen. Nagelsmann entscheidet sich aber für mehr Variabilität: Havertz kann Räume öffnen, Undav ist näher am Strafraum, Woltemade verbindet Größe mit Technik, Beier bringt Tempo und Pressingwege.

Chris Führich und Maximilian Mittelstädt gehören zu den Härtefällen. Führich hatte sportlich Argumente, passte am Ende aber offenbar weniger gut in die gewünschte Mischung als Leweling. Mittelstädt bekam links Konkurrenz durch Raum und Brown. Solche Entscheidungen wirken für einzelne Spieler bitter, erklären aber die Logik des Kaders: Nagelsmann will nicht jede Position doppelt gleich besetzen, sondern verschiedene Lösungen im selben Mannschaftsteil haben.

Tom Bischof, Assan Ouédraogo und Nicolò Tresoldi sind Namen für die nähere Zukunft. Sie waren nah dran oder wurden intern ernsthaft diskutiert, bekommen aber noch keinen Platz im WM-Kader. Das ist keine endgültige Bewertung ihrer Qualität. Für dieses Turnier zählt, wer im Juni und Juli sofort eine Rolle ausfüllen kann.

Wie könnte Deutschland bei der WM spielen?

Die wahrscheinlichste Basis ist ein 4-2-3-1, das sich mit Ball verändern kann. Neuer steht im Tor, Kimmich kann von rechts ins Zentrum schieben, und links sorgen Raum oder Brown für Breite. In der Innenverteidigung bieten Tah, Rüdiger, Schlotterbeck, Anton und Thiaw unterschiedliche Mischungen aus Physis, Aufbau und Absicherung.

Im Mittelfeld wird die Balance zur Kernfrage. Pavlovic oder Stiller können als passsichere Sechser das Spiel beruhigen, Goretzka bringt Läufe in den Strafraum, Groß Erfahrung und Ruhe am Ball. Nmecha und Amiri geben weitere Möglichkeiten, wenn Deutschland mehr Dynamik oder eine andere Verbindung ins letzte Drittel braucht. Nagelsmann muss dabei vermeiden, dass zu viele Spieler gleichzeitig nach vorn denken.

Rolle

Naheliegende Optionen

Was sie dem Spiel geben

Tor

Neuer

Erfahrung, Aufbauqualität, Präsenz hinter der Kette

Rechte Seite

Kimmich

Kontrolle im Aufbau, Einrücken ins Mittelfeld

Innenverteidigung

Tah, Rüdiger, Schlotterbeck, Anton, Thiaw

Physis, Zweikampfstärke, Aufbau und Absicherung

Linke Seite

Raum oder Brown

Flanken, Tempo, Breite und Vorstöße

Sechser

Pavlovic oder Stiller

Passkontrolle und Ordnung vor der Abwehr

Achter

Goretzka, Groß, Nmecha, Amiri

Läufe, Erfahrung, Energie oder Vertikalität

Kreativzentrum

Wirtz und Musiala

Dribbling, letzter Pass, Lösungen in engen Räumen

Außen

Sané, Leweling, Karl

Tempo, Eins-gegen-eins und frische Impulse

Sturm

Havertz, Undav, Woltemade, Beier

Verbindungsspiel, Strafraumpräsenz, Größe oder Tiefgang

Wirtz und Musiala sind die naheliegende kreative Achse. Beide können zwischen den Linien auftauchen, Gegenspieler binden und Situationen lösen, die über reine Flanken kaum zu lösen wären. Das hilft besonders gegen Gegner, die tief verteidigen und Deutschland wenig Platz geben. Sané, Karl oder Leweling können dazu Breite und Tempo bringen, damit die Offensive nicht nur durchs Zentrum läuft.

Die Stürmerfrage bleibt offen, aber nicht planlos. Havertz ist die flexibelste Lösung, weil er als Mittelstürmer immer wieder ins Mittelfeld fallen und Räume öffnen kann. Undav ist der klarere Abschlussspieler im Strafraum. Woltemade gibt Deutschland Größe und eine technische Verbindung nach vorn, Beier bringt Tiefgang gegen hohe Abwehrlinien. Nagelsmann muss nicht vor dem Turnier eine einzige Antwort finden; er braucht die richtige Antwort für den jeweiligen Gegner.

Wo ist Deutschland stark, wo bleibt der Kader anfällig?

Deutschlands größte Stärke liegt in der Kreativität zwischen den Linien. Wirtz und Musiala können enge Räume bespielen, Sané kann mit Tempo Druck erzeugen, und die verschiedenen Stürmerprofile machen die Mannschaft weniger vorhersehbar. Früher wirkte die deutsche Offensive in manchen Turnierphasen zu stark auf Flanken oder Einzelaktionen angewiesen. Dieser Kader hat mehr Wege, um ein Spiel zu verändern.

Die Erfahrung in Tor und Achse hilft ebenfalls. Neuer, Kimmich, Rüdiger, Tah, Goretzka und Groß haben genug große Spiele erlebt, um schlechte Phasen auszuhalten. Bei einer WM zählt das besonders, weil nicht jede Partie nach Plan läuft. Ein frühes Gegentor, ein unangenehmer Gegner oder zehn schwache Minuten dürfen eine Mannschaft nicht sofort aus ihrer Struktur reißen.

Stärke

Warum sie helfen kann

Wo die Grenze liegt

Kreativität mit Wirtz und Musiala

Deutschland kann enge Räume lösen

Beide müssen fit und im Rhythmus bleiben

Mehrere Angriffsprofile

Nagelsmann kann auf Spielstände reagieren

Die klare Stürmerhierarchie fehlt noch

Erfahrung in der Achse

Mehr Ruhe in Druckphasen

Einzelne Spieler tragen hohe Belastung

Kimmich als Aufbaufigur

Bessere Kontrolle im ersten Pass

Räume hinter ihm müssen geschlossen werden

Tempo über Sané, Beier, Brown und Karl

Gut gegen müde Gegner und hohe Linien

Die letzte Entscheidung muss passen

Die größte Schwäche liegt in der Absicherung. Wenn Kimmich einrückt, der linke Außenverteidiger hoch steht, Wirtz und Musiala zwischen die Linien gehen und ein Achter nachstößt, entstehen hinter dem Ball große Räume. Gegen schwächere Gegner kann Deutschland das über Ballbesitz kaschieren. Gegen Teams mit schnellem Umschaltspiel wird daraus schnell eine echte Prüfung.

Auch die Fitness einzelner Spieler bleibt im Blick. Musiala verändert Spiele selbst dann, wenn er nicht bei 100 Prozent ist, weil Gegner auf seine Dribblings reagieren müssen. Trotzdem braucht Deutschland einen Plan, falls er nicht jede Partie über 90 Minuten prägen kann. Bei Nmecha gilt Ähnliches in anderer Form: Seine Dynamik kann dem Mittelfeld helfen, aber Turniere verlangen kurze Regeneration und viele intensive Läufe in kurzer Zeit.

Was bedeutet der Kader für Deutschlands Gruppe E?

Deutschland trifft in Gruppe E auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador. Der Auftakt gegen Curaçao ist ein Spiel, in dem Deutschland den Favoritenstatus kontrolliert ausspielen muss. Solche Partien werden gefährlich, wenn der Favorit zu ungeduldig wird, zu früh komplizierte Lösungen sucht und nach Ballverlusten nicht gut genug gestaffelt ist.

Gegen die Elfenbeinküste wartet ein anderes Spiel. Körperlichkeit, direkte Angriffe und Umschaltsituationen können Deutschland stärker fordern als ein tiefer Block. Hier wird die Mittelfeldbesetzung besonders interessant: Braucht Nagelsmann mehr Ruhe am Ball, mehr Physis oder mehr Läufe in den Strafraum? Der Kader gibt ihm mehrere Antworten, aber die Startelf muss zum Spiel passen.

Ecuador dürfte in dieser Gruppe der unangenehmste Test werden. Das Team bringt Tempo, Athletik und taktische Disziplin mit, also genau die Eigenschaften, die Deutschlands Balance prüfen können. Für den Gruppensieg reicht deshalb nicht nur die bessere Einzelqualität. Deutschland muss die Spiele kontrollieren, ohne offen zu werden, und seine Chancen konsequenter nutzen als in einigen früheren Turnieren.

Gegner

Was Deutschland erwarten dürfte

Was der Kader dafür bietet

Curaçao

Viel Ballbesitz, wenig Raum, klare Favoritenrolle

Kreativität, Geduld und Spieler für enge Räume

Elfenbeinküste

Körperlichkeit, Tempo, direkte Angriffe

robuste Abwehrprofile und flexible Mittelfeldwahl

Ecuador

Athletik, Disziplin, schnelle Umschaltmomente

mehrere Lösungen für Kontrolle und Tempoabsicherung

Nagelsmanns Kader passt grundsätzlich gut zu dieser Gruppe, weil er nicht nur eine Spielweise erlaubt. Gegen Curaçao braucht Deutschland Geduld und Kreativität. Gegen die Elfenbeinküste werden Zweikämpfe und Restverteidigung stärker zählen. Gegen Ecuador muss die Mannschaft zeigen, dass sie auch gegen hohes Tempo ihre Ordnung behält.

Wie weit kann Deutschland mit diesem Kader kommen?

Deutschland geht nicht als übermächtiger Topfavorit in dieses Turnier, aber als ernsthafter Kandidat für einen tiefen Lauf. Der Kader hat genug Qualität, um die Gruppe zu gewinnen, und genug Variabilität, um auch nach der Vorrunde nicht nur von einer festen Startelf abhängig zu sein. Das ist ein Vorteil, weil bei einer WM Form, Gegner und Belastung ständig neue Entscheidungen erzwingen.

Das Viertelfinale ist eine realistische Erwartungsmarke, wenn die Balance stimmt. Mehr ist möglich, wenn Wirtz und Musiala fit bleiben, Neuer stabil spielt und die Stürmerfrage nicht zur Dauerdebatte wird. Gerade Havertz, Undav, Woltemade und Beier können wertvoll sein, wenn Nagelsmann ihre Rollen klar trennt. Ein Turnier kippt oft nicht wegen der ersten Elf, sondern wegen der Wechsel nach einer Stunde.

Die Grenze dieses Kaders liegt dort, wo offensive Freiheit und defensive Ordnung auseinanderfallen. Deutschland kann Spiele dominieren, aber es darf nach eigenen Angriffen nicht in Konter laufen, als wäre der Ballverlust nicht eingeplant. Wenn Nagelsmann diese Mischung findet, kann Deutschlands WM-Kader 2026 weiter kommen, als viele vorsichtige Prognosen vermuten lassen. Wenn nicht, droht wieder das bekannte Bild: gute Phasen am Ball, aber zu viele offene Räume in den Momenten danach.

Häufige Fragen

Wer ist Deutschlands Nummer eins bei der WM 2026?

Manuel Neuer ist als Nummer eins geplant. Oliver Baumann und Alexander Nübel gehören ebenfalls zum Torwarttrio, gehen aber nicht mit derselben Rolle ins Turnier. Jonas Urbig reist nur als zusätzlicher Trainingskeeper mit und gehört nicht zum offiziellen 26er-Kader.

Wer ist Kapitän der deutschen Nationalmannschaft?

Joshua Kimmich führt die deutsche Nationalmannschaft als Kapitän an. Seine Rolle ist sportlich besonders interessant, weil er rechts verteidigen und im Aufbau ins Mittelfeld rücken kann. Dadurch bekommt Deutschland mehr Kontrolle am Ball, braucht aber gute Absicherung hinter seinen Bewegungen.

Welche Spieler fehlen überraschend im deutschen WM-Kader?

Je nach Blickwinkel fallen vor allem Marc-André ter Stegen, Serge Gnabry, Niclas Füllkrug, Tim Kleindienst, Chris Führich und Maximilian Mittelstädt auf. Ter Stegen und Gnabry fehlen verletzungsbedingt, bei Füllkrug und Kleindienst spielten Form, Fitness und Rhythmus eine große Rolle. Führich und Mittelstädt gehören zu den Härtefällen dieser Auswahl.

Gegen wen spielt Deutschland in der WM-Gruppe?

Deutschland spielt in Gruppe E gegen Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador. Curaçao ist der klare Außenseiter, die Elfenbeinküste bringt viel Körperlichkeit mit, Ecuador dürfte Deutschland taktisch und athletisch besonders fordern. Für den Gruppensieg muss Deutschland deshalb mehr liefern als nur Ballbesitz.