WMWetten.com
Wett-TippWett Tipps

Argentinien - Schweiz Tipp und Spielprognose am 12.07.2026

Argentinien - Schweiz - WM - Tipp
WM 2026Viertelfinale
Flagge Argentinien
ArgentinienFIFA #1
Anpfiff 03:00 Uhr
VS
Anstoß 03:00 Uhr (MEZ)
Argentinien gegen Schweiz
Flagge Schweiz
SchweizFIFA #15
Datum
Sonntag, 12. Juli 2026 · 03:00 Uhr
Austragungsort
Arrowhead Stadium, Kansas City · USA

Argentinien gegen die Schweiz, das ist im Viertelfinale der WM 2026 das Duell zweier Mannschaften, die auf völlig verschiedenen Wegen nach Kansas City gekommen sind. Der Titelverteidiger hat sich durch die K.o.-Runde gezittert, gegen Kap Verde erst in der Verlängerung, gegen Ägypten nach einem 0:2-Rückstand. Die Schweiz dagegen kassierte in zwei K.o.-Spielen kein Gegentor und bezwang Kolumbien erst im Elfmeterschießen, ohne in 120 Minuten selbst zu treffen.

Damit stehen sich zwei Extreme gegenüber. Auf der einen Seite die geballte Offensive um Messi, die in jedem Spiel trifft, hinten aber reihenweise Gegentore zulässt. Auf der anderen eine Mannschaft, die stabil verteidigt, im Angriff aber zuletzt kein Mittel fand.

Setzt sich die Klasse des Weltmeisters durch, oder hält die Schweizer Abwehr auch dem Titelverteidiger stand und schreibt Geschichte? Und worauf lohnt sich bei diesen beiden Mustern überhaupt ein Tipp?

Argentinien: Titelverteidiger mit später Dramatik

Warum Argentinien der Favorit ist, lässt sich in einem Namen zusammenfassen und trotzdem nicht darauf verkürzen. Lionel Messi hat mit 39 Jahren immer noch den größten Einfluss auf das Spiel des Weltmeisters: drei Tore beim 3:0 gegen Algerien, der Ausgleich zum 2:2 im Comeback gegen Ägypten, dazu sein 21. WM-Tor in der Karriere, ein Rekord, den vor ihm kein Spieler erreicht hat. Neben ihm stehen mit Lautaro Martínez und Julián Álvarez zwei Angreifer, die bei jedem Topklub gesetzt wären. Diese Offensive hat in allen fünf Turnierspielen mehrfach getroffen.

Im Mittelfeld kontrolliert Argentinien die meisten Gegner über die Dreierreihe aus Enzo Fernández, Rodrigo De Paul und Alexis Mac Allister. Fernández war es auch, der gegen Ägypten in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte. Aus Ballbesitz, Tempo über die Außen und individueller Klasse entsteht der Zugriff, mit dem Scalonis Elf jedes Spiel dominieren kann, sobald sie ihren Rhythmus findet.

Nervenstark ist diese Mannschaft ohnehin. Gegen Ägypten lag sie 0:2 hinten und gewann trotzdem, gegen Kap Verde rettete sie sich in die Verlängerung und dann über die Zeit. Ein Weltmeister, der auch dann noch Wege findet, wenn es schlecht läuft, ist in einem einzelnen Spiel schwer zu schlagen.

Und doch hat der Titelverteidiger eine offene Flanke: die Abwehr. In der K.o.-Runde kassierte Argentinien in jedem Spiel Gegentore, zwei gegen Kap Verde und zwei gegen Ägypten, wo die Elf einem 0:2 hinterherlief. Das Innenverteidigerpaar Cristian Romero und Nicolás Otamendi ist erfahren und in der Luft stark, Romero köpfte gegen Ägypten selbst den Anschlusstreffer. Bei schnellem Umschalten und hohen Bällen wirkte die Abwehr zuletzt trotzdem verwundbar. Für einen Gegner, der geduldig verteidigt und auf seine Momente wartet, ist das eine Gelegenheit.

Im Tor steht mit Emiliano Martínez ein Keeper, der spätestens seit dem Titelgewinn 2022 als Spezialist im Elfmeterschießen gilt. Sollte dieses Viertelfinale wie schon das Achtelfinale der Schweiz über die Verlängerung hinausgehen, spricht dieser Faktor für Argentinien.

Wie stark ist die Schweiz nach dem Elfmeterkrimi wirklich?

Die Schweizer Stärke beginnt hinten, und sie hat einen Namen: Gregor Kobel. Der Torhüter von Borussia Dortmund hielt die Nati im Achtelfinale gegen Kolumbien über 120 torlose Minuten im Spiel und parierte im Elfmeterschießen den Versuch von Cucho Hernández, ehe Kolumbien zusätzlich die Latte traf. Zwei K.o.-Spiele, kein Gegentor: Gegen Algerien hieß es 2:0, gegen Kolumbien stand nach Verlängerung die Null. Diese defensive Stabilität ist das Fundament, auf dem Murat Yakins Mannschaft alles aufbaut.

Vor der Abwehr zieht Granit Xhaka die Fäden. Der Kapitän gibt den Takt vor, verteilt die Bälle und hält die Ordnung, wenn der Gegner drückt. Ohne ihn wäre die Schweiz eine berechenbarere Mannschaft.

Die andere Hälfte des Spiels ist das Problem. Nach vorne blieb die Nati zuletzt harmlos. Gegen Kolumbien kam über zwei Stunden kein Treffer zustande, gegen die tief stehende Abwehr fehlten die Ideen im letzten Drittel. Breel Embolo, Rubén Vargas und Dan Ndoye haben im Turnier zwar getroffen, gegen kompakte Gegner tut sich die Schweiz aber schwer.

Verschärft wird das durch einen Ausfall, der wehtut. Johan Manzambi, mit drei Toren bester Schweizer Torschütze des Turniers, zog sich im Abschlusstraining vor dem Achtelfinale eine Knieverletzung zu und fehlte gegen Kolumbien. Für das Viertelfinale klingt Yakin ähnlich pessimistisch, so eine Verletzung bekomme man in der Kürze der Zeit nicht in den Griff. Ausgerechnet gegen Argentinien dürfte der Offensivspieler der Schweiz also fehlen.

Die Schlüsselduelle zwischen Argentinien und der Schweiz

Ein Viertelfinale entscheidet sich selten über die ganze Breite des Feldes, sondern an wenigen Zweikämpfen. Bei Argentinien gegen die Schweiz lassen sich drei ausmachen, die den Ausschlag geben können.

Argentiniens Offensive gegen Kobel und die Schweizer Abwehr

Messi, Lautaro Martínez und Julián Álvarez müssen eine Abwehr knacken, die in zwei K.o.-Spielen kein Gegentor zugelassen hat. Die Schweiz wird tief stehen und die Räume eng machen, genau das hat gegen Kolumbien 120 Minuten funktioniert. Argentiniens Problem dabei: Gegen einen so kompakten Block hilft Ballbesitz allein wenig, es braucht den einen Moment, einen Geniestreich von Messi oder einen ruhenden Ball. Und wenn doch etwas durchkommt, steht dahinter ein Torhüter, der im Achtelfinale bewiesen hat, dass er in wichtigen Momenten den Unterschied machen kann.

Xhaka gegen das argentinische Mittelfeldzentrum

Im Zentrum liegt der Schlüssel zum Tempo. Granit Xhaka steht dort einer Dreierreihe aus Enzo Fernández, Rodrigo De Paul und Alexis Mac Allister gegenüber, also gleich mehreren Spielern, die eine Partie gestalten können. Gelingt es der Schweiz, mit Xhaka als Ankerpunkt die Passwege ins letzte Drittel zuzustellen, bleibt Argentinien auf Einzelaktionen angewiesen. Verliert sie diesen Zweikampf, rollt eine Welle nach der anderen auf Kobel zu. Xhaka wird viel laufen müssen, denn allein ist dieses Mittelfeld kaum zu bändigen. Für ein Team, das nach vorne wenig Entlastung schafft, ist die Kontrolle der Mitte fast eine Überlebensfrage.

Die Schweizer Offensive gegen Romero und Otamendi

Bleibt die Frage, wo die Schweiz selbst gefährlich werden kann, und die Antwort liegt genau in Argentiniens Schwäche. Cristian Romero und Nicolás Otamendi sind erfahren, wurden in der K.o.-Runde aber mehrfach überwunden, allein gegen Ägypten zweimal. Wenn Embolo, Vargas und Ndoye ihre wenigen Gelegenheiten bekommen, dann über schnelles Umschalten in dem Moment, in dem Argentinien selbst weit aufgerückt ist.

Argentinien vs. Schweiz WM-Tipp

Mein Tipp für diese Partie ist eine Beide Teams treffen Wette. Dafür spricht vor allem Argentiniens Torbilanz in der K.o.-Runde: In beiden Spielen fingen sich die Argentinier Gegentore, zwei gegen Kap Verde und zwei gegen Ägypten, und gegen die Ägypter lag der Weltmeister sogar mit 0:2 hinten. Eine Abwehr, die derart oft überwunden wird, lässt selbst einem defensiven Gegner Platz für den eigenen Treffer. Dazu kommt die geballte Offensivqualität um Messi, Lautaro Martínez und Álvarez, die in allen fünf Turnierspielen getroffen hat: Ein Argentinien ohne eigenes Tor wäre die eigentliche Überraschung des Abends.

Auf der anderen Seite traf die Schweiz in allen drei Gruppenspielen, beim 1:1 gegen Katar, beim 4:1 gegen Bosnien und beim 2:1 gegen Kanada, und in jeder dieser Partien trafen beide Mannschaften. Der Haken bleibt die jüngste Harmlosigkeit der Schweizer Offensive: Gegen Kolumbien gelang über 120 Minuten kein Tor, und mit Manzambi fehlt der beste Torschütze des Turniers. Trotzdem hat die Schweiz durchaus Offensive Qualität und gegen eine Argentinische Defensive, die zuletzt alles andere als sicher stand, werden sie ihre Gelegenheiten bekommen.

Fazit und Prognose

Am Favoriten führt kein Weg vorbei. Argentinien hat den besseren Kader, die erfahrenere Achse und in Messi den Spieler, der ein enges Spiel im Alleingang entscheiden kann. Der Weltmeister hat in dieser K.o.-Runde zweimal bewiesen, dass er selbst aus dem Rückstand zurückkommt, und diese Sicherheit ist gegen einen Außenseiter viel wert.

Die Schweiz wird das Spiel so anlegen, wie sie es das ganze Turnier über getan hat: tief stehen, die Räume verknappen und auf den einen Konter oder ruhenden Ball warten. Mit Kobel im Rücken kann sie eine Partie lange offen halten, das Elfmeterdrama gegen Kolumbien war der Beweis. Ob das über 90 Minuten gegen diese Offensive reicht, ist die eigentliche Frage.

Ich erwarte, dass Argentinien die Geduld und die Mittel hat, den Schweizer Block früher oder später zu knacken. Meine Prognose geht in Richtung eines 2:1 für Argentinien. Der Titelverteidiger zieht ins Halbfinale ein, während sich die Schweiz als das Team verabschiedet, das nach über 70 Jahren erstmals wieder ein WM-Viertelfinale erreicht hat. Einen Treffer traue ich der Schweiz jedoch durchaus zu, da sie bis zu der Partie gegen Kolumbien in jeder Partie getroffen haben und die argentinische Abwehr zuletzt große Probleme hatte.

Argentinien - Schweiz: Quoten, Statistik & Prognose

Quoten-Analyse

Siegchancen & Tor-Tendenz

Aus den Quoten von 15 Wettanbietern

Argentinien55,4 %
Unentschieden26,9 %
Schweiz17,7 %
FavoritArgentinien
Über 2,5 Tore42,5 %
Unter 2,5 Tore57,5 %
Form & Statistik

Form im Vergleich

Letzte 5 Spiele

Flagge ArgentinienArgentinien#1
Form
#15SchweizFlagge Schweiz
WWWWW
DWWWD
5-0-0
Bilanz (S-U-N)
3-2-0
14 : 5
Tore
9 : 3
3
Punkte/Spiel
2.2
2
Zu Null
2
80 %
Über 2,5 Tore
40 %
60 %
Beide treffen
60 %
Quoten-Überblick

Wettquoten zum Spiel

Ø aus 15 Wettanbietern

Spielausgang (1 · X · 2)
Argentinien1.731.69-1.77
Unentschieden3.563.50-3.65
Schweiz5.435.25-5.68
Tore (Über / Unter 2,5)
Über 2,5 Tore2.252.25-2.26
Unter 2,5 Tore1.661.65-1.68
WM-Kontext

Die Teams im WM-Vergleich

Flagge Argentinien
ArgentinienDreifacher Weltmeister
vs
Schweiz
Flagge Schweiz
#1
FIFA-Weltrangliste
#15
3
WM-Titel
0
18
WM-Teilnahmen
12
3x Weltmeister
Bestes WM-Ergebnis
Viertelfinale
Lionel Scaloni
Trainer
Murat Yakin