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Argentinien - Österreich Tipps und Quoten zur WM 2026

Argentinien - Österreich - Wett - Tipp
WM 2026 Gruppenphase Gruppe J
Flagge Argentinien
Argentinien FIFA #1
Anpfiff 19:00 Uhr
VS
Anstoß 19:00 Uhr (MEZ)
Argentinien gegen Österreich
Flagge Österreich
Österreich FIFA #22
Datum
Montag, 22. Juni 2026 · 19:00 Uhr
Austragungsort
AT&T Stadium, Arlington · USA

Zwei Auftaktsiege, beide Teams mit drei Punkten an der Spitze der Gruppe J: In der reinen Bilanz stehen Argentinien und Österreich vor ihrem direkten Duell am 22. Juni gleichauf. Wie diese drei Punkte zustande kamen, könnte aber kaum unterschiedlicher sein. Argentinien gewann klar mit 3:0 gegen Algerien, Messi erzielte dabei einen Dreierpack und hinten blieb es ohne Gegentor. Österreich kam gegen WM-Neuling Jordanien bis zur 76. Minute über ein 1:1 nicht hinaus und brauchte ein Eigentor und einen Elfmeter in der zwölften Minute der Nachspielzeit, um die Partie noch zum 3:1 zu drehen.

Dieser Unterschied macht das Spitzenspiel der Gruppe J interessant. Setzt sich Argentiniens Klasse gegen einen Gegner durch, der zwar gewonnen hat, aber lange gewackelt hat? Und wenn ja, wie deutlich fällt das Spiel aus? Um diese Fragen geht es bei Tipp und Prognose zu Argentinien gegen Österreich.

Messi mit einer Machtdemonstration gegen Algerien

Das 3:0 gegen Algerien las sich am Ende klarer, als die erste halbe Stunde war. Lionel Messi traf in der 17. Minute zur Führung und legte nach der Pause zweimal nach, in der 60. und der 76. Minute. Am Ende stand ein Dreierpack in seinem 200. Länderspiel. Mit diesen drei Treffern zog Messi in der ewigen WM-Torjägerliste mit Miroslav Klose gleich, der bei 16 Toren steht. Vor der Führung hätte das Spiel aber auch kippen können: Ein früher Lupfer von Messi und ein Treffer der Algerier wurden jeweils nach Videobeweis wegen Abseits zurückgenommen. Bis zum 1:0 blieb es offen, erst danach übernahm Argentinien die Kontrolle.

Die wichtigere Zahl für diesen Tipp sind aber nicht die drei Tore. Es ist die Null am anderen Ende.

Argentinien ließ über 90 Minuten kaum eine echte Chance zu und brachte den Vorsprung ohne Wackler über die Zeit. Scaloni konnte in der Schlussphase wechseln und Kräfte schonen, unter anderem kam Julián Álvarez von der Bank. Eine Mannschaft, die zum Auftakt zu null spielt und vorne trotzdem dreifach trifft, zeigt die Balance eines Turnierfavoriten.

Für die Frage, wie viele Tore in diesem Spiel fallen, zählt diese Abwehrleistung mindestens so viel wie der Messi-Dreierpack. Österreich muss erst einmal eine Kette knacken, die gerade Algerien komplett vom eigenen Tor weggehalten hat.

Österreichs wackeliger Sieg gegen Jordanien

In der Tabelle steht ein klares 3:1, auf dem Rasen war es das lange nicht. Romano Schmid brachte Österreich in der 21. Minute mit einem sehenswerten Schuss ins rechte obere Eck in Führung. Nach der Pause glich Ali Olwan in der 50. Minute aus, das erste WM-Tor für den Debütanten Jordanien überhaupt. Danach blieb es bis zur 76. Minute beim 1:1. Das 2:1 fiel durch ein Eigentor von Yazan al-Arab, und die Entscheidung kam erst tief in der Nachspielzeit: Marko Arnautović verwandelte in der 90.+12 einen Handelfmeter, sein erster Treffer bei einer WM.

Ein 3:1, das mehr als 70 Minuten lang ein 1:1 gegen einen WM-Neuling war. So ehrlich muss man diesen Auftakt einordnen.

Von Österreichs drei Toren fiel nur das erste aus dem Spiel heraus. Die beiden anderen waren ein Eigentor und ein Elfmeter in der zwölften Minute der Nachspielzeit. Olwan brachte die österreichische Abwehr mehrfach in Verlegenheit, und Arnautović kam erst in der zweiten Halbzeit von der Bank, um am Ende doch noch den Unterschied zu machen. Wer auf das Ergebnis schaut, sieht einen souveränen Sieger. Wer den Verlauf kennt, sieht eine Mannschaft, die sich gegen einen Außenseiter über die Zeit gerettet hat.

Gegen Jordanien hat das gereicht. Gegen Argentinien wird derselbe Auftritt kaum genügen, und das ist die eigentliche Frage vor diesem Spiel: Erzeugt dieser Angriff gegen einen stärkeren Gegner genug?

Welche Schlüsselspieler prägen Argentinien und Österreich?

Der Unterschied in der Kaderqualität ist der Kern dieser Partie. Argentinien schickt den Stamm der Weltmeister von 2022 auf den Platz, Österreich eine eingespielte Mannschaft aus Profis europäischer Topligen, individuell aber eine Klasse darunter. Wo das Spiel entschieden wird, zeigt sich an den Schlüsselspielern beider Seiten.

Argentinien: Messi, der Sturm und das Mittelfeld der Weltmeister

Lionel Messi bleibt der Bezugspunkt. In seinem 200. Länderspiel gelang ihm gegen Algerien ein Dreierpack, mit dem er in der ewigen WM-Torjägerliste zu Klose aufschloss. Im Angriff stehen ihm mit Lautaro Martínez und Julián Álvarez zwei Stürmer zur Seite, die jede Abwehr beschäftigen.

Im Mittelfeld zieht das Trio Alexis Mac Allister, Enzo Fernández und Rodrigo De Paul die Fäden, dieselbe Achse, die schon das Finale 2022 kontrollierte. Trainer Lionel Scaloni, der Argentinien damals zum Titel führte, lässt eine Mannschaft spielen, die ihren Vorsprung so diszipliniert verteidigt, wie sie nach vorne spielt. Das 3:0 ohne Gegentor zum Auftakt war dafür der Beleg. Für Argentinien geht es bei diesem Turnier um die Titelverteidigung, und der Druck war im ersten Spiel deutlich zu spüren.

Österreich: Alaba ordnet, Arnautović trifft

David Alaba führte gegen Jordanien die Abwehrkette an und organisiert das Zentrum, neben ihm verteidigt Kevin Danso. Diese beiden bekommen es nun mit Messi und den argentinischen Stürmern zu tun, ein anderes Kaliber als der jordanische Angriff.

Im Mittelfeld stehen Konrad Laimer, Nicolas Seiwald und Marcel Sabitzer, dazu Torschütze Romano Schmid und mit Christoph Baumgartner eine weitere Option. Vorne steht Marko Arnautović, mit 47 Treffern Österreichs Rekordtorschütze, der seinen ersten WM-Treffer ausgerechnet als später Joker gegen Jordanien per Elfmeter erzielte.

Trainer Ralf Rangnick hat die Mannschaft auf hohes, ballorientiertes Pressing und schnelles Umschalten ausgerichtet, sein Markenzeichen seit Jahren. Gegen einen Gegner, der den Ball so sicher zirkulieren lässt wie Argentinien, ist das Mut und Risiko zugleich.

Wo entscheidet sich das Spiel Argentinien gegen Österreich?

Dieses Spiel entscheidet sich in zwei Zonen. Die erste ist Österreichs Pressing gegen Argentiniens Spielaufbau. Rangnick wird den Weltmeister früh anlaufen lassen und Ballgewinne erzwingen wollen, denn Messi und dem argentinischen Mittelfeld Zeit und Raum zu lassen, ist der sicherste Weg, dieses Spiel zu verlieren. Die Frage ist, ob Österreich diese Intensität über 90 Minuten durchhält, ohne hinter der eigenen Pressinglinie Lücken zu öffnen. Solche Lücken bestraft eine Mannschaft, die den Ball so sicher laufen lässt wie Argentinien. Gegen Jordanien funktionierte das Anlaufen phasenweise, den Ausgleich verhinderte es trotzdem nicht.

Das zweite Duell liegt auf der Hand: Messi, Lautaro Martínez und Julián Álvarez gegen Alaba, Danso und die österreichische Abwehr. Hier prallt der gefährlichste Angriff der Gruppe auf eine Kette, die gerade erst gezeigt hat, dass sie verwundbar ist.

Argentiniens Angriff traf zum Auftakt auf eine algerische Abwehr, die drei Gegentore kassierte. Österreichs Kette dagegen fing gegen einen Debütanten ein Tor und rettete sich über ein Eigentor und einen späten Elfmeter ins Ziel. Im Mittelfeld stehen sich Mac Allister, Enzo Fernández und De Paul auf der einen, Laimer, Seiwald und Sabitzer auf der anderen Seite gegenüber. Welches Team dieses Duell um Tempo und Ballbesitz für sich entscheidet, bestimmt, wie offen die Partie wird.

Österreichs eigene Offensivkraft ist die andere Hälfte der Rechnung. Drei Tore gegen Jordanien sprechen erst einmal dafür, auch wenn nur eines aus dem Spiel heraus fiel, und unter Rangnick sucht die Mannschaft den Weg nach vorne, statt tief zu verteidigen. Eine Elf, die hoch presst und nach vorne drängt, öffnet sich selbst, kommt im Gegenzug aber auch zu eigenen Gelegenheiten gegen eine starke Abwehr. Für die Frage, wie torreich dieses Spiel wird, ist das der entscheidende Punkt.

Welcher Wett-Tipp passt für Argentinien gegen Österreich?

Mein erster Tipp für diese Partie ist eine Siegwette auf Argentinien. Der Unterschied an individueller Klasse ist da und lässt sich nicht wegdiskutieren. In der FIFA-Weltrangliste steht Argentinien auf Rang eins, Österreich auf Platz 24, und der Kadervergleich bestätigt diese Kluft.

Lionel Messi von Inter Miami, Lautaro Martínez von Inter Mailand und Julián Álvarez von Atlético Madrid bilden einen Angriff, wie ihn kaum eine andere Mannschaft des Turniers aufbietet, dazu im Mittelfeld Alexis Mac Allister von Liverpool und Enzo Fernández von Chelsea. Spieler dieses Formats hat Österreich in keiner Reihe. Dieselbe Achse kontrollierte schon das WM-Finale 2022, und gegen Algerien tat sie es erneut: ein 3:0 ohne Gegentor, bei dem die Albiceleste das Spiel fast nach Belieben bestimmte.

Ein Sieg würde die Tabellenführung bedeuten, ein Remis immerhin eine gute Ausgangslage, doch tief mauern und auf den einen Punkt spekulieren passt nicht zu einer Mannschaft, die unter Rangnick den Weg nach vorne sucht. Je mehr Österreich selbst anbietet, desto mehr Räume bekommen Messi und Álvarez. Über 90 Minuten setzt sich diese Qualität in einer solchen Partie durch.

Mein zweiter Tipp ist beide Teams treffen, und die Vorzeichen passen. Österreich muss und will nach vorne spielen. Reines Abwarten gegen den Favoriten brächte der Mannschaft wenig, und unter Rangnick ist hohes Pressing ohnehin der Plan, nicht das tiefe Verteidigen.

Dass dieser Angriff trifft, hat Österreich gerade erst gezeigt. Gegen Jordanien fielen drei Tore, auch wenn nur Schmids Treffer aus dem Spiel heraus fiel. Mit Arnautović, dem Rekordtorschützen mit 47 Treffern, dazu Sabitzer und Schmid stehen genug Offensivkräfte bereit, um auch gegen eine starke Abwehr eine Lücke zu finden. Kommt hinzu, dass Argentinien selbst nach Toren sucht und im Aufbau Räume anbietet, ergeben sich Gelegenheiten für beide Seiten. Diese Mischung aus einem Österreich, das mitspielen muss, und einem Argentinien, das nicht auf das 0:0 spielt, lässt Treffer auf beiden Seiten erwarten.

Fazit und Prognose zu Argentinien gegen Österreich

Argentinien geht als klarer Favorit in dieses Spiel und sollte es gewinnen. Österreich ist der unbequemste Gegner der Gruppe, hat seinen Auftakt mit drei Punkten überstanden und wird unter Rangnick nicht abwarten. Ein zweites Mal locker zu null wird Argentinien gegen diesen Gegner also kaum spielen. Für einen österreichischen Sieg ist der Abstand in der individuellen Klasse aber zu groß.

Die Prognose: Argentinien gewinnt, Österreich trifft aber selbst. Ein Ergebnis wie 2:1 oder 3:1 passt zu diesem Spiel.

Argentinien - Österreich: Quoten, Statistik & Prognose

Quoten-Analyse

Siegchancen & Tor-Tendenz

Aus den Quoten von 15 Wettanbietern

Argentinien 59,3 %
Unentschieden 24,6 %
Österreich 16 %
Favorit Argentinien
Über 2,5 Tore 48,9 %
Unter 2,5 Tore 51,1 %
Form & Statistik

Form im Vergleich

Letzte 5 Spiele

Flagge Argentinien Argentinien #1
Form
#22 Österreich Flagge Österreich
WWWW
WWWW
4-0-0
Bilanz (S-U-N)
4-0-0
13 : 0
Tore
10 : 2
3
Punkte/Spiel
3
4
Zu Null
2
75 %
Über 2,5 Tore
50 %
0 %
Beide treffen
50 %
Quoten-Überblick

Wettquoten zum Spiel

Ø aus 15 Wettanbietern

Spielausgang (1 · X · 2)
Argentinien1.611.58-1.63
Unentschieden3.883.80-4.02
Österreich5.975.75-6.51
Tore (Über / Unter 2,5)
Über 2,5 Tore1.961.95-1.98
Unter 2,5 Tore1.881.87-1.89
WM-Kontext

Die Teams im WM-Vergleich

Flagge Argentinien
Argentinien Dreifacher Weltmeister
vs
Österreich
Flagge Österreich
#1
FIFA-Weltrangliste
#22
3
WM-Titel
0
18
WM-Teilnahmen
7
3x Weltmeister
Bestes WM-Ergebnis
Dritter 1954
Lionel Scaloni
Trainer
Ralf Rangnick
Aufstellungen

Voraussichtliche Startelf

Flagge Argentinien Argentinien 4-4-2
  1. 23 Emiliano Martínez
  2. 26 Nahuel Molina
  3. 13 Cristian Romero
  4. 6 Lisandro Martínez
  5. 25 Facundo Medina
  6. 7 Rodrigo De Paul
  7. 20 Alexis Mac Allister
  8. 24 Enzo Fernández
  9. 16 Thiago Almada
  10. 10 Lionel Messi
  11. 22 Lautaro Martínez
Flagge Österreich Österreich 3-4-1-2
  1. 1 Alexander Schlager
  2. 20 Konrad Laimer
  3. 15 Philipp Lienhart
  4. 8 David Alaba
  5. 16 Phillipp Mwene
  6. 6 Nicolas Seiwald
  7. 4 Xaver Schlager
  8. 18 Romano Schmid
  9. 17 Carney Chukwuemeka
  10. 9 Marcel Sabitzer
  11. 14 Sasa Kalajdzic